Projekt Sanierung und Umbau des denkmalgeschützten ehemaligen IBM Hauptquartiers in Stuttgart von Egon Eiermann
Leistungen - Due Dilligence Studie

- historische Bauaufnahme

- Ausbau Mietflächen für einzelne Nutzer

- Marketing Suite

- Baugesuch für Pavillon 2 und 4

Bauherr CBRE Investors
Ausführung 2009-2011

Architekten SFP
NF ca. 51.000 m2

Egon Eiermann zählt zu den herausragendsten Architekten der Nachkriegszeit in Deutschland. 1967 wurde von Egon Eiermann die IBM Hauptverwaltung entworfen. Nach dem Tod von Egon Eiermann 1970 wurde das Bauvorhaben durch die Architektengemeinschaft Kuhlmann-Biró-Biró-Wieland weitergeführt.

Die Freianlagen wurden von Walter Rossow entworfen. Aus der Beschaffenheit des Grundstücks, einem leicht hügeligen Gelände mit schönem Baumbestand, ergab sich, dass ein Pavillonsystem ein Optimum an Funktionalität und Nutzbarkeit bieten würde. Ursprünglich entstand eine Gruppe aus drei verschiedenen hohen, mit Brücken verbundenen Pavillons und ein separates Kantinengebäude.

Zwei weitere Pavillons, wovon einer 1984 von dem Architekturbüro Kammerer und Belz realisiert wurde, waren als Erweiterung vorgesehen.

In  Pavillon 2 und dem Kantinengebäude wurden 2011 vom Büro Petry + Wittfoht bereiche der Innenräume umgestaltet. Seit 2001  stehen die Gebäude einschließlich der Freianlagen unter Denkmalschutz. Nach Maßgabe des Denkmalschutzes wurde der Campus 2011 behutsam saniert und umgebaut.  Das  Architekturbüro Sorg und Frosch und Landschaftsarchitektur Luz  zeichnen für die Planung verantwortlich.

Eine Ausstellung in Pavillon 2 zu Egon Eiermann wurde vom Büro Ockert & Partner, mit der Unterstützung des Saai Karlsruhe und der Eiermann Gesellschaft gestaltet.

Das Projekt ist derzeit gestoppt und wartet auf die Wiederbelebung durch neue couragierte Investoren.